Mikrokontroller

In der heutigen Zeit der billigen PCs, fragt man sich wozu noch Mikrokontroller einsetzen? Den meisten Leuten ist es gar nicht mehr bewusst, dass bald in jedem elektronischen Gerät ein Mikrokontroler steckt. Die Vorteile eines MCs liegen auf der Hand. Sie sind klein, leicht, brauchen nicht viel Strom und haben keine beweglichen Teile. Wegen diesen Eigenschaften werden Sie immer gerne eingesetzt. Da es Arten von Mikrokontrollern bald wie Sand am Meer gibt, wollen wir Ihnen zeigen mit was wir so arbeiten.

Eine kleine Auswahl von nützlichen Helferlein.

Motorola MC332
In einer Kooperation haben wir eine Mutterplatine mit einem 32 Bit MC von Motorola entwickelt. Dieses Board enthält die grundlegendsten Bauteile wie RAM, Flash usw. Dieser Prozessor kann mit der Programmiersprache Oberon programmiert werden und über die Parallelschnittstelle eines PCs geladen werden. Für unsere Zwecke wurde er hauptsächlich als Datenprotokoll- Translator eingesetzt. Mit seinen TPU Kanälen lassen sich bis zu 8 serielle Schnittstellen realisieren.

Single Chip Ethernet Embedded-Controller
Die Hardware besteht aus einer 16 BIT CPU, RAM,Flash, Ethernet, Watchdog und Power-Fail detection. Die CPU hat Funktionen wie Timer, I/O Lines, serielle Schnittstellen usw. integriert. Die Hardware ist in einem DIL-32 Gehäuse untergebracht.
Die Software ist vorinstalliert und enthält ein Real Time Operating System (RTOS) mit File System. Kompletten TCP/IP Stack, PPP Server und Client, WEB Server, FTP Server, Telnet Server und Hardware Interface Layer. Mit dieser Strategie, sind viele der benötigten Funktionalitäten bereits Teil des Betriebsystems. Ist das ideale Bindeglied, um ein System netzwerkfähig zu machen.

Touch Me Control Panels
Touch Me ist eine komplett aufgebaute Steuer- und Bedieneinheit mit diversen eingebauten Funktionen. Das kompakt aufgebaute Display bietet zusammen mit dem sehr guten Supertwistkontrast eine sofort einsetzbare Einheit. Die Ansteuerung erfolgt über die Standard Schnittstellen RS-232 oder RS-422. Die Bedieneinheit enthält neben kompletten Grafikroutinen zur Displayausgabe auch verschiedenste Schriften. Die Programmierung erfolgt über hochsprachenähnliche Grafikbefehle; die zeitraubende Programmierung von Zeichensätzen und Grafikroutinen entfällt hier völlig. Die simple Verwendung von Makros und die Eingabemöglichkeit über Touchpanel machen es zu einem richtigen Power Display.